THEATER OLÉ

vor sechs Jahren spontan, rasch, provisorisch zusammengebastelt von einem Haufen sehr unterschiedlicher Chaotinnen und Chaoten mit einer einzigen Gemeinsamkeit: einer starken Schwäche für die Clownerie.

Kein Geld für Handwerker; Stemmen, Leitungen legen, Ausmalen, Nähen, kaum Zeit zum Proben, beeilt euch, übermorgen ist Vorstellung, was zeigen wir? Zwei, drei mitgebrachte Nummern, ein paar zusätzliche, notdürftig konzipiert, wird schon gehen! Aber wie zum Teufel schließt man das alte Lichtpult an? Hilf mir mal den Vorhang aufhängen, Mist, das Waschbecken ist noch nicht montiert, schnell, schnell, das Publikum kommt schon, uff, geschafft! Ich muss noch aufs Klo; geht nicht, besetzt! Und los geht’s: Premiere!

Na bitte, hat doch funktioniert! Champagner! Also gut, dann eben Sekt vom Hofer!

Staubige, dreckige, lächerliche, heroische Anfänge! Und, ehrlich gesagt, sehr viel anders ist es auch später nie geworden.

Aber das Publikum war wirklich gut amüsiert. Am Ende war es hingerissen.  

Und aller Unterschiedlichkeit und allem Chaos zum Trotz – oder vielleicht gerade deswegen? – hat sich in diesem Haufen-mit-der-starken-Schwäche-für-die-Clownerie über die Jahre eine robuste Identität entwickelt; ein Wir-Gefühl, geformt in den Mühen der Ebenen, durch die sich so eine Theater-Truppe zu quälen hat, gestärkt durch die Begeisterung und Treue ihres Publikums, vertieft in persönlichen Freundschaften. Von daher der Stolz, das Selbstbewusstsein. Von daher das wirklich Heroische an der Geschichte. Wir sind das erstbeste Clowntheater in Wien!

Dazu kommt noch folgendes: das Wunderbare. Es ist ja generell nicht allzu schwer, Clowns dazu zu bringen, sich zu wundern. Aber dass ihr Theater seit mehr als sechs Jahren besteht, und zwar einzig und allein dank dem Spaß, den sie miteinander und mit ihrem Publikum haben (und fast ganz ohne das Motivations- und Binde-Mittel Geld), das ist – darauf bestehen die Olé-Clowns -  nichts anderes als ein veritables Wunder. Ja, genau, sie erleben ihr Theater als etwas Wunderbares!

Und was die Versuchungen des Elfenbeinturmes betrifft, also künstlerische Abgehobenheit, Selbstbeweihräucherung, Dogmatismus: Staub und Dreck des Anfangs hatten offenbar eine einigermaßen immunisierende Wirkung. Die Olé-Clowns schätzen die Einfachheit. Sie wissen, dass überall mit Wasser gekocht wird. Und dass man froh sein kann, wenn es Wasser gibt. Und dass manchmal nicht genug Zeit da ist zum Kochen. Also Seifenpulver ins Wasser, umrühren, fertig, es gibt Seifenblasen. Aber auch das wissen die Olé-Clowns: eine Seifenblase im richtigen Moment und in der richtigen Atmosphäre kann zum Weinen schön sein.

Darum sind sie auf der Suche nach dem Einfachen. Nach dem Kleinen im großen Ganzen. Aber wenn man Glück hat (und Glück hat man nur, wenn man es nicht zu sehr und zu verbissen haben will), wenn man also Glück hat, erfasst man manchmal im Kleinen – ganz genau wie in der Seifenblase – für einen Augenblick eine ganze Welt.

Apropos Suche. Auf der Suche sind sie zur Zeit auch nach eine neuen Bleibe. Pech mit der Vermieterin. Das ist ein bisschen lästig, es lief gerade so gut. Angesichts dieser ihrer Geschichte ist aber auch klar: Aufhören ist keine Alternative!

Publikumszitate

Mehr Publikumszitate

Das Theater Olé - „das winzigkleine Theater mit dem riesengroßen Raum für Phantasie, Humor, Naivität und Verrücktheit“ - ist anders als andere. Ok, das behauptet jedes neue Theater in der an Spielstätten nicht gerade armen Stadt. Das Theater Olé ist jedoch wirklich ein besonderer Ort: Ein Ort für Spiel- und Theatergenießer, die sich von Clowns, Narren, Komikern und anderen schrägen Vögeln inspirieren, amüsieren und berühren lassen wollen. Ein kleiner feiner Kontrapunkt in Zeiten der Kultur-Technokratie und des Event-Managements.

Das Theater Olé wurde von sieben Künstlern ins Leben gerufen, die seit vielen Jahren in der österreichischen Kulturlandschaft tätig sind. Ihre Initiative verdankt sich der Liebe zum Theater im Allgemeinen und zu clownesken Darstellungsformen im Besonderen. Sie ist aber auch als Reaktion auf eine zunehmend starre und eindimensionale Wiener Kultur- und Förderpolitik zu sehen, in der das Clowneske und Groteske, die unverstellte Lust an Komik und Chaos keinen Platz zu haben scheint.

Von solcher Art Beschränktheiten will sich das Theater Olé nicht mit beschränken lassen. Im Bewusstsein, dass die Welt aus dem Chaos entstand, hat es sich dem unbefangenen und konstruktiven Umgang mit verrückten Ideen verschrieben. Es ist als Ort für schräge Vögel konzipiert, für Kleinkünstler mit großem Können, Profis, Naturtalente und Nachwuchskünstler. Für Clowns, Comedians, Komiker und Narren. Für all jene, die sich mit ihren Visionen und ihrer Intensität über den allgegenwärtigen Zwang zum Sich-selber-ernst-nehmen erheben in die verwegene, verzaubert-verzaubernde, humorvoll-verrückte – und darum umso ernsthaftere – Welt des Spiels; um von dort aus dem simpel-ernsthaften Zeitgeist den Vogel zu zeigen.

Ein Haufen Individualisten als Theaterdirektoren? Künstlerisches Chaos als Basis? Die Liebe zum Theater als Programm? Eine Bühne, viel zu klein, um jemals wirtschaftlich zu arbeiten? So ein verrücktes, naives Projekt? Kann das gut gehen?

Ja, klar!

*BUFFET OLÉ*

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*THEATER OLÉ*

Barmherzigengasse 18, 1030 Wien, www.theater-ole.at

 

Tickets:

Abendvorstellungen Euro 18,- / 15,-.

Kindertheater: Euro 7,- / 10,-

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